[Shopping] DécoTime Twinmarker (Alkoholmarker vom Action) & Canson Marker Papier A4

2016 / 2017 hat Action Alkoholmarker ins Sortiment aufgenommen. Im Laufe des Jahres 2017 gab es dann verschiedene, wechselnde Sets z.B. 3 Stifte für 0,99 Euro oder 24 Stifte für 6,95 Euro. Zum Vergleich: Ein einzelner (Marken-)Alkoholmarker von Copic kostet zwischen 5-8 Euro!

2004 habe ich zum ersten Mal von den Copic-Markern gehört. Sie waren mir schon damals, mit 3,99 Euro je Stift, zu teuer. – Zu teuer, um diese Art der Coloration  nur mal auszuprobieren.

Nun, viele Jahre später sollte ich endlich die Gelegenheit bekommen, Alkoholmarker zu testen.
Da Action so viele Sets hatte, habe ich irgendwann den Überlick verloren. Nun habe ich einige Farben sogar 3-fach. ^^

Nun hatte ich also die Stifte, aber nicht das passende Papier. Für Alkohlmarker benötigt man ein speziell beschichtetes Papier. Natürlich kann man damit auch auf Drucker- oder Aquarellpapier malen. Allerdings sind die Stifte dann auch schneller leer.

Auf der Dokomi 2018 bin ich, an einem Händler für Künstlerbedarf, fündig geworden.

Canson Zeichenblock XL Marker, DIN A4, 70 g/qm, 100 Blatt, weiß

Das Papier ist sehr dünn, um damit auch am Lichttisch arbeiten zu können, hat man mir erklärt. Und obwohl es so dünn ist, färbt es nicht auf der Rückseite ab. Es wellt sich auch nicht. Die obere Seite der Blätter haben eine Beschichtung, die sich glatt anfühlt, wenn man darüber malt.

Für meine Aquarellzeichnungen bevorzuge ich normalerweise ein kleineres Format, ca. DIN A5. Marker-Blöcke gibt es nur ab A4. Das macht, zumindest, bei den Alkoholmarkern vom Action Sinn. Die dünne Spitze ist nicht fein genug, um damit auf noch kleinerem Format zu malen.

Für den Canson Zeichenblock XL mit 100 Blatt habe ich 10 Euro bezahlt. Das hört sich im ersten Augenblick teuer an, ist im Vergleich zu den Aquarellpapieren von Hahnemühle, aber günstiger.

Die Stifte haben eine dicke und eine dünne Spitze.
Die Deckel sitzen sehr fest.

Am Deckelende sieht man den Farbton mit Nummer und Name.
Beim Öffnen kommt einem schon der starke Alkoholgeruch entgegen.

Da ich keine Ahnung hatte wie man mit diesen Stiften coloriert, habe ich mir ein kurzes Video auf Youtube angeschaut. Man malt von hell nach dunkel. Je öfter man mit dem Stift über eine Stelle malt, desto dunkler, wird die Farbe:

Am Anfang ist die Farbe sehr feucht und die Striche wirken hart. Je mehr die Farbe trocknet, desto weicher wird die Fläche. Es wirkt so als würden die Farbstriche ineinander verlaufen.

Es lassen sich auch 2 Farben miteinander vermischen. Allerdings haben einige Künstler, auf Youtube, bemängelt, dass dies mit den Stiften vom Action nicht so gut gelingt wie mit den Copic Markern. Ja, ich habe mehrere Versuche gebraucht, um einen Farbverlauf aus 2 Farbtönen hinzubekommen. Ich muste sehr oft mit dem rosa Stift über das Braun gehen, bis ich einen weichen Übergang hatte.

Links: 1. Versuch | Rechts: 2. Versuch

Das komplette Übungsblatt. Die Pyramide oben links war der allererste Versuch.

Mein erster Eindruck:

Da ich nie die Original Copic-Marker bessessen habe, kann ich nicht beurteilen, ob diese Stifte hier gut oder schlecht sind. Die Leuchtkraft der Farben ist, für mein Empfinden, sehr gut. Farbverläufe mit einem Farbton klappen gut. 2 Farbtöne miteinander vermischen erfordert etwas mehr Übung. Mir gefällt wie die Farbe auf dem Papier aussieht, wenn sie getrocknet ist. Es hat eine schöne Struktur. Fast wie die Körnung analoger Fotografien. ♥

Als nächstes folgt der Praxistest mit einem richtigen Motiv. ^^

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