[Shopping] Action Haul 2016 (01/03)

2015 habe ich, durch Leo (http://littlefairytaleprince.tumblr.com/), Action für mich entdeckt. Seitdem kaufe ich dort regelmäßig ein.

Was ist Action?
Action (www.action.de) ist ein Non-Food-Discounter, aus den Niederlanden, das preiswerte Produkte (überwiegend aus NL oder China) anbietet.
Das Besondere: Viele Artikel wechseln nach kurzer Zeit und sind nur in wenigen Stückzahlen erhältlich. Natürlich hat Action auch ein festes Sortiment.
Jeden Mittwoch gibt es außerdem 1 Woche lang eine kleine Auswahl an Artikeln zu besonders günstigen Preisen.

Auch wenn diese Einkäufe schon etwas älter sind, möchte ich sie trotzdem mit euch teilen, denn hin und wieder kommen manche Artikel wieder – Manchmal auch in leicht abgeänderter Form.

Vintage Aufkleber 9er Set (je 0,92 Euro)

Diese 3D-Aufkleber im Vintage-Stil fand ich sehr schön, weil sie wie kleine Broschen aussehen. Auf der Rückseite ist eine transparente doppelseitige Klebefolie angebracht. Leider hält sie nicht so gut.

Die Sticker selbst machen einen stabilen Eindruck. Sie scheinen aus Plastik zu sein.

Papier Rosen 12 Stück (0,75 Euro), Selbstklebendes Deko-Band 3x 100cm (0,95 Euro) und Papier-Fächer 7 Stück (0,52 Euro)

Die violettrosa Papierblumen sind ca. 4 cm groß und werden mit einem Draht befestigt. Ich habe sie eigentlich zum dekorieren eines Bilderrahmens gekauft, habe sie bisher aber noch nicht verarbeitet.

Die Dekobänder sehen aus wie eine Spitzenborte, sind aber aus Plastik und selbstklebend. Man muss aber aufpassen, dass man beim abziehen des Papiers auf der Rückseite nicht die „Spitze“ beschädigt.

Die Papierfächer sind selbstklebend. Auf der Rückseite ist Schaumstoffklebeband. Es gab sie noch in anderen Farben und Mustern.

Ansteckblume Rose 4 Stück (je 1,19 Euro), Washi Tape (0,79 Euro) und Leinenklebeband 50mm x 5m (je 0,99 Euro)

Die großen Rosen habe ich zum dekorieren von Haarschmuck gekauft. Sie werden mit Draht befestigt.

Lange Zeit konnte ich mit dem Hype um Washi Tape nichts anfangen. Das lag aber eher daran, dass mir die Motive nie zugesagt haben. Pfündig geworden bin ich dann 2015 bei Action, Aldi Süd und Lidl.

Washi Tape ist vieseitig einsetzbar und je nach Qualität lässt es sich auch wieder rückstandslos entfernen. Auf youtube gibt es unzählige Videos was man alles mit Washi Tape machen kann.

Was ich damit gemacht habe, werde ich in sepraten Blogeinträgen zeigen. 🙂

Das Leinenklebeband ist sehr breit, selbstklebend und auch leicht elastisch. Man darf nicht zu fest daran ziehen, sonst verzieht sich das Band. Mir hat besonders das mit den Rosen und den Pünktchen gefallen.

3D-Dekosticker (Mohn-)Blumen (0,65 Euro), Rundkopfklammern 9 Stück (je 0,85 Euro) und Dekoschleifen 12 Stück (je 0,59 Euro)

Die Mohnblumen-3D-Sticker sind aus Papier mit Glitzer. Auf der Rückseite ist Schaumstoffklebeband angebracht.

Rundkopfklammern Rückseite

Die Rundkopfklammern gab es in 8 unterschiedlichen Sets. Dies waren die einzigen 2, die ich gefunden habe.

Die kleinen Dekoschleifen sind aus Satin. Auf der Rückseite befinden sich 3D-Klebepads. Leider sind diese teilweise größer als die Schleife selbst. Das kann man auch auf dem Foto erkennen.

Ich habe bereits damit gebastelt und werde das Ergebnis in einem separaten Eintrag zeigen.

Klebediamanten 18 Stück (je 0,92 Euro)

Die Klebediamanten sind selbstklebend und aus Plastik (daher auch nicht so leicht). Es gab noch weitere Motive. Diese haben mir besonders gut gefallen.

Ich habe sie bisher noch nicht verarbeitet, kann sie mir aber auch gut als Ring, Halskettenanhänger, Hals-/Armband oder zum Kopfschmuck vorstellen.

Dies war Teil 1 (von 3) aus meinem Action Haul 2016.

[Making of] Speed Painting mit SketchBook Mobile auf dem Smartphone (Video)

Wie bereits, in diesem Beitrag, beschrieben, habe ich vor einigen Monaten SketchBook von Autodesk für mich entdeckt. Bevor ich die PC-Version ausprobiert hatte, habe ich mir die App, für Android, genauer angeschaut und meinen ersten Versuch aufgezeichnet.

Version: Autodesk SketchBook Pro
Betriebssystem: Android 5.1
Gerät: Wiko Rainbow Jam (Smartphone)
Display-Größe: 5 Zoll

Musik erstellt mit: (Magix) Music Maker Jam für Android
Video bearbeitet mit: Cyberlink PowerDirector (Pro) für Android

Sollte das Video nicht angezeigt werden.
Hier ist der Link zum Video: https://youtu.be/xiBHDi-MF98

Die komplette Zeichnung entstand nur mit dem Finger, was bei den Outlines eine kleine Herausforderung war. Es hat außerdem noch eine Weile genauert bis ich die richtige Pinselspitze, für mich, gefunden habe: Eine Bleistift-Pinselspitze, die auf Druck reagiert, so wie ein richtiger Bleistift.

Weil ich keine geraden Linien hinbekommen habe, habe ich geometrische Formen als Hilfe genutzt.

Die Coloration war etwas einfacher. Hier habe ich mich einfach durch die verschiedenen Pinselspitzen probiert. 🙂

Leider fehlt im Video ein Teil (mit der Ausarbeitung der Schattierungen im Hautbereich). Diese Aufnahme ist leider verloren gegangen, als ich am nächsten Tag weiter machen wollte. :-/

Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.

Wer sich selbst schon einmal an einer Zeichnung auf dem Smartphone versucht hat, wird schnell feststellen, dass es (ohne ein Präzisionseingabestift) nicht so einfach ist.

[Making of] Goldlöckchen mit Glitzer (Aquarell)

Papier: Hahnemühle Bamboo 265 gsm (8×10,5cm)
Skizze: Faber-Castell 4H
Outlines: Faber-Castell PITT artist pen Dark Sepia 175** S
Coloration: Daler-Rowney Artists´ Watercolour Pencils
Glitzer: Nagellack (von Rossmann)

Seit letztes Jahr versuche ich mir, wenn ich mit Aquarell arbeite, anzugewöhnen eine Skizze anzufertigen und danach die Outlines herauszuarbeiten. (Aquarellpapier ist teuer und ich habe mich schon das ein oder andere Mal über Fehler in den Outlines geärgert, die sich nicht mehr korrigieren ließen.)

Nachdem ich die Outlines fertig hatte, habe ich die Coloration mit den Aquarellbuntstiften begonnen und das Ganze dann mit Wasser und Pinsel vermalt.

Nachdem die Farbe getrocknet ist, kam noch, farblich passender, Nagellack mit Glitzer auf die Haare und den Hintergrund.

Leider sieht der Glitzernagellack auf dem eingescannten Bild nicht so toll aus wie in echt.

Autodesk SketchBook Desktop (Free)

Update Juli 2018: Autodesk SketchBook für PC & mobile Geräte ist inzwischen komplett kostenlos – mit allen Funktionen, für die man vorher zahlen musste. Um das Programm bzw. die App nutzen zu können benötigt man einen kostenlosen Autodesk Benutzer-Account.

 

Auf der Suche nach einer App zum Skizzieren auf dem Smartphone bin ich auf SketchBook von Autodesk gestoßen (Die Macher von Pixlr.). SketchBook gibt es, wie Pixlr, auch als Desktop-Version für den PC. 🙂

Die kostenlosen Versionen unterscheiden sich aber, je nach Plattform z.B. gibt es nicht alle Pinsel, die es in der PC-Version gibt auch in der Android-Variante. (Die Android-Version werde ich in einem separaten Eintrag näher beschreiben.)

Für die Coloration am PC habe ich bisher Photoshop (7/CS/CS2) genutzt. Zum Bearbeiten und aufbessern ist Photoshop gut geeignet, aber was die Coloration am PC betrifft… – Ich habe festgestellt, dass  mir die Coloration mit Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop oder Gimp nicht liegt bzw. ich damit nicht zum gewünschten Ergebnis komme.

Auch die anderen kostenlosen Mal- und Zeichen-Programme, die ich bisher ausprobiert hatte, konnten mich nicht wirklich überzeugen. Daher habe ich von SketchBook auch nicht viel erwartet.

 

Installation:
Das Programm bekommt man auf www.autodesk.com bzw. www.sketchbook.com. Auf einem Windows PC kann es ab Windows 7 installiert werden.

Nach der Installation erscheint der Hinweis, dass „Analytics“ (Nutzerinformationen) gesammelt und an Autodesk geschickt werden. Dies kann man unter „Hilfe“ – „Info über SketchBook“ deaktivieren.

Außerdem gibt es noch die Möglichkeit einen Benutzeraccount anzulegen. (Wenn man Pixlr Desktop nutzt und bereits dafür einen Account hat, kann man sich auch bei SketchBook damit einloggen.) Wofür man den Account, außer für das Abo, braucht, habe ich aber noch nicht in Erfahrung bringen können.

Für die Nutzung des Programms ist ein Benutzeraccount aber nicht notwendig. Auch eine aktive Internetverbindung braucht man nicht.

Unter „Hilfe“ – „Nach Updates suchen“ gibt es außerdem noch die Möglichkeit das Programm zu aktualisieren. Hin und wieder kommt eine neue Version mit kleinen (oder großen) Verbesserungen.

 

Benutzeroberfläche:
Die Benutzeroberfläche ist einfach und übersichtlich gestaltet. (Man wird nicht schon beim Start mit etlichen Fenstern überfordert. Das finde ich gut.)

Benutzeroberfläche – Vorgabelayout

Standartmäßig wird oben der „Werkzeugkasten“ sowie die „Farb- und Pinsellupe“ angezeigt. Links befinden sich der „Utensilienkasten“ und die „Pinselpalette“. Weitere Fenster (z.B. Layer-Editor, Farb-Editor oder Copic-Bibliothek mit 36 Farben) lassen sich, oben unter „Fenster“, ein-/ausblenenden, wenn man sie nicht braucht oder, bis auf „Utensilienbereich“, auch verschieben.

Mit einem kleineren Monitor (z.B. einem Laptop) und einer niedrigeren Bildschirmauflösung, wird es ganz schön voll auf dem Bildschirm, wenn man mehrere Fenster offen hat.

Sofern man keine Datei öffnet, wird automatisch ein leeres, weißes Blatt angelegt, das von den Maßen (Pixel) her der aktuellen Bildschirmauflösung entspricht. Mit dem Rädchen an der Maus, kann man hinein- oder hinauszoomen.

Beim Starten des Programms wird jedes Mal ein übergeordnetes Fenster geöffnet, das auf die Bezahl-Version hinweist. Erst wenn man dieses Fenster schliesst (oben Rechts das kleine X), kann man das Programm nutzen.

Zoomen, drehen und verschieben

Was ich vermisse, ist ein Scrollbalken an der Seite. Hierfür muss man auf das Lupen-Symbol gehen, dort die entsprechende Einstellung wählen und dann hoch und runter gehen. Erst wenn man das Lupen-Fenster schliesst, kann man weiter arbeiten. Das finde ich, am PC, sehr, sehr umständlich.

Das Programm ist übrigens komplett auf deutsch.

 

Funktionen & erster Eindruck:
Wie bei allen kostenlosen Programmen, gibt es bestimmte Funktionen nur gegen Bezahlung (Eine monatliche Gebühr (Abo-Modell)).

Es gibt auch die Möglichkeit die Pro-Version 15 Tage lang kostenfrei zu testen. Weitere Infos dazu gibt es hier:

  • http://desktop-help.sketchbook.com/the-trial/

Da ich nicht viel digital zeichne oder coloriere reichen mir die Funktionen der „Free“-Version (erst einmal) aus. Das Einzige, was mich stört, ist die stark begrenzte Anzahl an Ebenen. Max. 3 Ebenen kann man in der kostenlosen Version anlegen. Viel zu wenig, wie ich finde.

Dafür lassen sich die Dateien aber auch im PSD-Format, mit allen Ebenen, abspeichern, sodass man später weiterarbeiten kann. Es ist auch möglich eine PSD-Datei, z.B. die Outlines (ohne Hintergrund) zu importieren.

SketchBook verfügt über ein Lasso- und ein Füllen-Werkzeug.
Mit dem Füllen-Werkzeug lassen sich Flächen in einem Farbton einfärben. Das setzt aber voraus, dass man saubere Outlines hat und geschlossene Linien. Sonst werden Bereiche mit eingefärbt, die man nicht verändern wollte.

 

In der Free-Version gibt es 16 Pinselarten:

  • Bleistift
  • Airbrush
  • Markierstift
  • Malpinsel
  • Harter Radierer
  • Weicher Radierer
  • Copic-Super-Pinselfeder
  • Copic-mittelgrobe Feder
  • Runder Synthetik-Borstenpinsel
  • Verwischen Netzpinsel
  • Kugelschreiber
  • Filzstift
  • Kalligrafiestift
  • Verschmieren
  • Weichzeichnen
  • Schärfen

Zu jedem Pinsel lassen sich noch Anpassungen wie Größe oder Deckkraft einstellen. Manche Pinsel haben noch eine dritte Einstellung. In den Pinseleinstellungen gelangt man mit einem Doppelklick auf den Pinsel oder oben, über dem Bleistift, auf „Pinseleigenschaften“ (2 Pfeile Symbol).

Pinsel-Einstellungen

Leider finde ich hier den Bleistift nicht so gut. Die Linien wirken leider überhaupt nicht wie mit einem echten Bleistift gezeichnet. Es unterscheidet sich kaum von der Filzstift- oder Kugelspreiber-Pinselspitze. (Die realistischen Bleistiftspitzen gibt es scheinbar nur in der Pro-Version.)

Gerade Linien oder Kreise sind in der kostenlosen Version kein Problem. Ein Lineal und ein Elipse-Werkzeug sind ebenfalls dabei.

Mit dem Verschmieren-Werkzeug lassen sich Bereiche verformen. Ähnlich wie mit dem Verflüssigen-Werkzeug in Photoshop.

Auch Texte lassen sich einfügen. Verwendet werden alle, auf dem PC, installierten Schriftarten. Der Text lässt sich vergrößern, verkleinern, breiter oder schmaler machen, bevor er auf die Ebene, auf der man gerade arbeitet, abgelegt wird. Die Deckkraft lässt sich nur mit Hilfe der Ebenendeckkraft ändern.

Möglichkeiten Farben auszuwählen

Die Farbauswahl erfolgt über die Farblupe, den Farbeditor oder die Copic-Bibliothek. In der Farblupe und im Farbeditor gibt es auch das Farbwähler-/Pipette-Werkzeug, mit dem man eine beliebige Farbe aus dem Bild (oder neuerdings auch von seinem Desktop) auswählen kann.

SketchBook unterstützt auch das Arbeiten mit Grafiktabletts. Leider wird mein Grafiktablett (TRUST 1200-V2) nicht mehr von meinem aktuellen Betriebssystem unterstützt, sodass ich auf die Coloration mit der Maus angewiesen bin. – Das klappt, erstaunlicherweise, ganz gut. Viel besser, als mit Photoshop.

Mein erster Eindruck ist auf jeden Fall sehr positiv. Man merkt, dass sich die Entwickler wirklich Gedanken gemacht haben.

Trotz eingeschränkten Funktionen bietet die kostenlose Version genug Werkzeuge, um (auch als Anfänger) schöne und ansehliche Ergebnisse zu erzielen. Schade ist nur die Einschränkung mit den 3 Ebenen, da man so später wenig rückgängig und daher sehr genau arbeiten muss.

Mir macht das Arbeiten mit SketchBook auf jeden Fall Spaß, auch wenn es noch eine Weile dauern wird, bis ich mich eingearbeitet habe. Die Ergebnisse werde ich hier im Blog und / oder in der Galerie mit euch teilen. ^^

 

Hilfe & Tutorials:

  • http://desktop-help.sketchbook.com/
  • https://www.youtube.com/user/SketchBookPro/videos

Die SketchBook Hilfe-Seite ist auf englisch. Man kann sich die Tutorials auch auf deutsch übersetzen lassen, auch wenn diese nicht immer richtig ist. 😉

 

Info: Alle Screenshots stammen aus der aktuellen Version 8.1.1.