Tag Archives: Faber-Castell

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Making of: Das Mädchen mit den großen Augen (Bleisift)

Papier: A4, 90g/m² Druckerpapier
Outlines und Schattierungen: Faber-Castell 6B (Bleistift)
Highlights: uni-ball figNo broad Pigment Ink UM-153 White


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Faber-Castell 9000 Design Set


Dieses Bleistift-Set besitze ich seit mehr etwa 10 Jahren. Wir mussten es uns damals für die Ausbildung kaufen, benutzt habe ich das Set aber noch nie. :-/

  • www.faber-castell.de/art-und-graphic/kuenstlerprodukte/pitt-monochrome-graphite/BleistiftCASTELL900012erDesignSet/119064
  • www.amazon.de/gp/product/B0014ZSH0A

Das Set enthält 12 Bleistifte in den Stärken 5H, 4H, 3H, 2H, H, F, HB, 2B, 3B, 4B und 5B.

Die H-Stärken eignen sich zum Skizzieren (Die Mine ist hart und kann die Papierstruktur zerkratzen, deswegen sollte man nicht zu viel Druck ausüben.). Mit den B-Bleistiften kann man gut schattieren, da die Mine sehr weich ist. Je höher die Zahl ist, desto heller oder dunkler ist der Ton.

Hier ist ein Beispiel:

In der Praxis sieht das so aus:

Mit einem H-Bleisitft habe ich eine grobe Skizze angefertigt (siehe vorderer Arm) und anschließend mit dunkleren Tönen nach gezeichnet und schattiert.

 

Papier: 90 g/m² Druckerpapier, weiß, A4
Soll darstellen: Yura aus Manga Love Story

 

Braucht man dieses Set?
Meiner Meinung nach: Nein.

Es reicht auch aus, sich einen H-Bleistift (für Skizzen) und einen B-Bleistift (zum Schattieren) zu kaufen. Dieses Set kann aber hilfreich sein, um zu testen mit welcher Bleistiftstärke man am Besten zurecht kommt.

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Malen mit Kaffee / Kaffemalerei / Coffee Art

Kaffee kann man nicht nur trinken. Man kann auch damit malen.
Dass dies möglich ist habe ich zufällig durch einem Artikel zur Aquarellmalerei erfahren.

Die Kaffeemalerei soll im 17. Jahrhundert entstanden sein. Künstler, die sich die teureren Farben nicht leisten konnten, haben die Kaffeemalerei für sich entdeckt.

Wie man damit malt wurde allerdings nicht beschrieben.
Ich bin so vorgegangen…

Benötigte Utensilien:

  • Aquarellpapier
  • Aquarellpinsel
  • kleine Schüssel
  • gemahlener Kaffee + etwas Wasser
  • sehr viel Zeit & Geduld (und/oder einen Föhn)

Maltechnik:
Ich habe auf trockenem Grund  und von unten nach oben bzw. hell nach dunkel gemalt.

Das heisst: Ich habe zuerst mit den hellen Bereichen angefangen und in den nächsten Arbeitschritten die Schattierungen aufgetragen. (So wie man es auch von der Aquarellmalerei kennt.) Zwischen jedem Arbeitsschritt habe ich die Farbe trocknen lassen.

Die Kaffeemalerei ist der Aquarellmalerei sehr ähnlich, daher habe ich dafür ein dickeres Aquarellpapier benutzt.

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Aquarell


Schritt für Schritt:

Mein Motiv habe ich mit einem Bleistift gezeichnet. Natürlich kann man auch einen anderen Stift benutzen. Wichtig ist nur, dass der Stift wasserfest ist.

Ich habe zuerst frisch gebrühten Kaffee (bzw. Reste, die ich noch übrig hatte) verwendet und damit das komplette Blatt bemalt. Die Lichtreflexe (weiße Stellen) habe ich ausgespart (So wie man es auch bei der Aquarellmalerei macht).

Frisch gebrühter Kaffee ist sehr wässrig und wenig deckend.
Man kann mit Kaffee zwar auch die Nass-in-Nass Technik (Malen auf feuchtem Untergrund) verwenden, aber Schattierungen und Ähnliches sind damit nicht wirklich möglich (Beispiele gibt es ganz unten). Auch weiche Verläufe sind schwierig zu malen, da die Farbe ganz anders aussieht, wenn sie getrocknet ist. Meist hat man harten Kanten.

Nachdem die Farbe getrocknet ist (Später habe ich einen Föhn benutzt, weil es mir zu lange gedauert hat. Kaffee trocknet langsamer als Aquarell.), habe ich erneut Farbe aufgetragen und die Schattierungen gemalt.

Eigentlich wäre das Bild so auch schon fertig und okay gewesen, aber mir war das nicht deckend genug. Also habe ich als nächstes ca.  1- 2 TL gemahlener Kaffee (Filterkaffee) mit ein wenig Wasser in einer Schüssel vermischt, sodass es eine dickflüssige Paste ergibt. (Alternativ kann man auch den Kaffesatz inkl. Kaffeefilter, den man nach dem Kaffee trinken übrig hat, benutzen.)

Damit habe ich dann so viele Schichten Farbe aufgetragen, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Je mehr Schichten man aufträgt, desto dunkler wird die Farbe. Allerdings nur, wenn man sie  gut trocknen lässt, bevor man die nächste Schicht aufträgt (und nicht zu viel Wasser verwendet).

Am Kaffeesatz sollte man sich nicht stören. Sobald die Farbe getrocknet ist, kann man es (vorsichtig) runter bürsten.



Zum Schluss habe ich noch mit einem weißen Stift ein paar Highlights gezeichnet.

Die Farbe ist auf dem Original nicht so intensiv. Das kommt nur durch das nachträgliche Aufhellen der Fotos am PC (schlechte Lichtverhältnisse). Ich würde den Farbton als ein blasses Sepia bezeichnen.

 

Papier: Hahnemühle Britannia, 17 x 24 cm, 300g/m², naturweiß, matt
Outlines: Faber Castell 3H
Coloration: gemahlener Kaffee (Jacobs Krönung)
Highlights: uni-ball figNO broad Pigment Ink UM-153 White


Details der eingescannten Zeichnung in Originalfarben:


Hier sind meine ersten Kaffeebilder:

Hier habe ich mit der Nass-in-Nass Technik und mit frisch gebrühntem Kaffee (= zu viel Wasser) gearbeitet. Ist zu viel Wasser im Spiel bekommt man diese harten Kanten. (Sieht auch interessant aus, aber nur wenn es gewollt ist. ^^) Mit einem feuchten Pinsel lassen sich diese Stellen nachträglich noch aufhellen / korrigieren / verwischen. (Das habe ich aber erst viel später herausgefunden.)


Papier: Hahnemühle Bamboo 265 gsm Mixed Media, 8 x 10,5 cm

Kaffeemalerei ist eine interessante Technik, für die man aber Zeit & Geduld braucht. Kaffee verhält sich anders als Aquarell. Es braucht sicherlich eine Weile, bis man seinen eigenen Stil gefunden hat. Man sollte auf jeden Fall experimentierfreudig sein. 🙂

 

Weitere Beispiele & Infos von anderen Künstlern im Internet:

  • www.flickr.com/photos/dirceuveiga/sets/72157613461282543/
  • https://kaffee-freun.de/malen-mit-kaffee/
  • http://coffeeart.com
  • http://blog.tchibo.com/aktuell/kaffee/kaffeemalerei-kunst-aus-dem-kaffeehaferl/
  • www.gutefrage.net/frage/frage-zur-kaffeemalerei
  • http://youtu.be/aEMfpvI2L08
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Neues Aquarellpapier & Aquarellstifte

Eigentlich wollte ich wieder den Ursus Aquarellblock kaufen, aber den gibt es nicht mehr. Mir wurden stattdessen die Papiere von Hahnemühle empfohlen, also habe ich mir ein paar verschiedene Blöcke zum ausprobieren mitgenommen…

  • www.hahnemuehle.com/de/index.html
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Hahnem%C3%BChle

  • Hahnemühle Allegretto, 14,8 x 21 cm, 150 g/m², hellweiß, rau (10 Blatt für 2,95 Euro)
  • Hahnemühle Britannia, 17 x 24 cm, 300g/m², naturweiß, matt (12 Blatt für 5,70 Euro)

  • Hahnemühle Aquarell Selection 12, 17 x 24 cm (verschiedene Stärken & Strukturen) (12 Blatt für 7,49 Euro)
  • Hahnemühle Bamboo 265 gsm Mixed Media, 8 x 10,5 cm (10 Blatt für 1,99 Euro)
  • Faber-Castell PITT Artist Pen Dark Sepia 175*** S (2,79 Euro)
  • Faber-Castell Art Grip Aquarelle 121, 126, 132 (je 1,29 Euro)
  • Faber-Castell Albrecht Dürer Purple Violet 8200-136**, Permanent Carmine 126** (je 1,79 Euro)

gekauft bei:

  • www.bastelladen-dors.de
  • www.idee-shop.de

Hahnemühle bietet auch Mangas-Zeichenblöcke an. Allerdings nur in 80 g/m² oder 120g/². Für meine Bedürfnisse ist dieses Papier zu dünn, zu weiß und, vor allem, zu glatt (keine Struktur).

Den kleinen Hahnemühle Bamboo 265 gsm Mixed Media musste ich mitnehmen. Der ist so klein und handlich. ♥

Nachdem ich das Faber-Castell Graphite Aquarelle-Set ausprobiert habe, wollte ich mich auch an farbigen Aquarellstiften versuchen. Ich entschied mich für Rot und ließ mich ein wenig beraten. Die Alberecht Dürer Aquarell-Buntstifte sollen farbintensiver, als die Art Grip Aquarelle,  sein.

Bei den Rottönen, die ich mir ausgesucht habe, konnte ich keinen Unterschied feststellen, aber dafür bei Faber-Castell Art Grip Aquarelle 132 (Hautfarbe). Die Farbe wirkt, im Vergleich zu den roten Stiften, blass.

Die Alberecht Dürer Aquarell-Buntstifte sind weicher. Das Colorieren ist damit angenehmer und man beschädigt nicht die Struktur des Papiers durch zu viel Druck.

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Faber-Castell Graphite Aquarelle

Letztes Jahr habe ich mir das Faber-Castell Graphite Aquarelle-Set, bestehend aus 5 Bleistiften (HB, 2B, 4B, 6B und 8B) und einem Pinsel (Stärke 6), gekauft. Preis: 9,99 Euro.

Es handelt sich um wasservermalbare Bleistifte (Aquarellbleistifte). Die verschiedenen Härten haben auch unterschiedliche Farben. HB ist am hellsten, 8B am dunkelsten.

  • http://youtu.be/nHNn_ngLBa8
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Bleistift
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Aquarell

Wie malt man damit?
Zuerst schattiert man, wie mit Bleistift oder Buntstiften. Je mehr Druck man ausübt, desto dunkler wird es. Anschließend geht man mit dem nassen Pinsel (sanft und ohne großen Druck) über die gemalten Flächen. Die Farbe ist heller, wenn sie getrocknet ist (Ist aber auch vom Papier abhängig.).

Auf youtube habe ich ein hilfreiches Tutorial gefunden:

  • Mit AQUARELL malen – Comics kolorieren Spezial